Steckbrief Breetzer Wald

Der „Breetzer Wald“ ist eines der größten zusammenhängenden und unzerschnittenen Waldgebiete im Landkreis Lüneburg und trotz langanhaltender Dürrephasen der letzten Jahre ausgesprochen vital. Er beherbergt darüber hinaus das Trinkwasser der gesamten Region sowie auch Teile Harburgs.

Der Breetzer Wald wurde vor gut 200 Jahren zielgerichtet wiederbewaldet und man hat zunächst die anspruchslose Pionierbaumart Kiefer für den seinerzeit ausgehagerten Boden gewählt. In den Kieferforsten wurden von der niedersächsischen Forstverwaltung in den 1980er Jahren auf mehr als 400 ha ein ökologischer Waldumbau unter der Verwendung von Rotbuchen initiiert und bis heute fortgeführt.

Seit dem hat sich einhergehend mit einer Oberbodenverbesserung auf nahezu der gesamten Waldfläche eine natürliche Verjüngung mit verschiedensten Laubbäumen im Unter- und teilweise im Zwischenstand etabliert. Daran beteiligt sind diverse Straucharten (u.a. Faulbaum, Traubenkirschen, Weißdorn, Schwarzdorn, etc.) sowie Pionierbaumarten wie Birke, Aspe, Eberesche, Salweide und weitere. Besonders bedeutsam für das Waldbild sind dabei auch die überall in den Beständen beigemischten langlebigen Baumarten Stiel-/Traubeneiche.

Impressionen aus dem Breetzer Wald: